Wege in die (Klinik-)Seelsorge

Nachricht 11. Juni 2024

Entwicklungen im Aufbau neuer Zugänge und Ausbildungszweige in Seelsorge und Pastoral

Dienstag, 11. Juni 2024, 11.00-12.30 Uhr

Die Bedeutung von Klinikseelsorge hat in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen, der Bedarf an seelsorglicher Begleitung von Patient*innen, Angehörigen und Mitarbeitenden der Kliniken ist, nicht zuletzt durch Corona, deutlich angestiegen. Kliniken in öffentlicher und freier Trägerschaft fordern bei den Kirchen die Bereitstellung von Seelsorge ein. Zugleich erleben wir einen deutlichen Rückgang bei den Zahlen der Absolvent*innen theologischer Studiengänge und Ausbildungen. Das führt zu fehlender Qualifikation Interessierter und zu Personalmangel in den seelsorglichen Arbeitsfeldern.
Wie ist diese Diskrepanz zwischen Anspruch der Kliniken an die Kirchen und den personellen Möglichkeiten der Kirchen zu bewältigen? Wie finden interessierte Menschen eine praxisorientierte Perspektive als (Klinik-)Seelsorger*in? Welche Möglichkeiten bieten sich für interessierte Seiteneinsteiger*innen aus nicht-kirchlichen Berufen wie z.B. des Sozial- oder Gesundheitswesens? Welche Möglichkeiten der berufsbegleitenden, fachlichen Zurüstung in akzeptablen Zeiträumen verlangt die Zukunft der Seelsorge? Welche anderen Zugänge zur Seelsorge braucht es, die präziser und kürzer auf das Berufsfeld hinführen? Mit dieser Frage beschäftigen sich unterschiedliche Institutionen in Deutschland und entwickeln Studienangebote zu Seelsorge, Spiritualität und Spiritualität.
Prof. Dr. P. Ulrich Engel OP und Mag. Theol. Vincent Jünger stellen Perspektiven für Studien- und Qualifizierungsangebote vor, die künftig Seiteneinsteiger*innen für Seelsorge und Spiritual Care berufsbegleitend qualifizieren sollen.

  • Vortrag
  • Leitung:
  • Prof. Dr. P. Ulrich Engel OP, Campus für Theologie und Spiritualität Berlin
    Mag. Theol. Vincent Jünger, Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen